Zu Content springen
Aktuelle Betrugsmaschen | Februar 2026

Aktuelle Betrugsmaschen gegen Senioren – So können Sie sich schützen

Ralph Schenn
Ralph Schenn

Im Februar 2026 häufen sich erneut Warnungen vor verschiedenen Betrugsmaschen, die gezielt auf Senioren abzielen. Die Polizei und Verbraucherzentralen melden eine hohe Intensität bei Schockanrufen und falschen Bankmitarbeitern.

Hier sind die aktuellen Warnungen und Sicherheitshinweise (Stand Februar 2026):

1. Aktuelle Betrugsmaschen

  • Schockanrufe: Betrüger rufen an und behaupten, ein naher Angehöriger habe einen schweren Unfall verursacht und müsse ins Gefängnis, es sei denn, eine hohe Kaution wird sofort gezahlt.

  • Falsche Polizeibeamte/Bankmitarbeiter: Täter geben sich am Telefon als Polizisten oder Bankangestellte aus. Sie behaupten, das Geld auf dem Konto sei unsicher oder Einbrecher seien in der Nähe. Ziel ist die Übergabe von Bargeld oder Wertsachen.

  • Falsche Pflegekasse: Es wird berichtet, dass Betrüger im Namen der Pflegekasse anrufen oder sogar unangemeldet an der Haustür erscheinen, um persönliche Daten abzugreifen.

  • Falsche Nachrichten vom Finanzamt: Die Verbraucherzentrale warnt vor Betrugsversuchen, bei denen Senioren im Namen des Steueramtes kontaktiert werden.

  • Betrügerische Kreditangebote: Die BaFin warnt vor gefälschten Webseiten (z.B. aurexk-pital.com), die Kredite anbieten, aber nur Daten abgreifen.

2. Verhaltenstipps – Schützen Sie sich!

  • Sofort auflegen: Bei verdächtigen Anrufen, insbesondere bei Geldforderungen, sofort auflegen.

  • Keine Herausgabe von Wertsachen: Weder Polizei noch Banken holen Bargeld, Gold oder Schmuck zu Hause ab.

  • Rückruf nur über bekannte Nummern: Wählen Sie bei Schockanrufen selbst die 110 oder die Nummer des Angehörigen, aber ohne Vorwahl, um nicht bei den Betrügern zu landen.

  • Enkeltrick-Verdacht: Wenn ein Anrufer mit "Rate mal, wer dran ist" beginnt, legen Sie auf.
    Lesen Sie dazu auch: Der Enkeltrick am Telefon – So schützen sich Senioren vor perfiden Betrugsmaschen

  • Unbekannte an der Tür: Lassen Sie keine fremden Personen in die Wohnung.

3. Technische Warnsysteme

  • Warn-App NINA: Installieren Sie die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes für wichtige Warnmeldungen (z.B. Schadstoffausbreitung, Großbrände).

  • Cell Broadcast: Warnungen kommen bei Gefahr direkt aufs Handy, ohne dass eine App installiert sein muss. 

Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und dienen der visuellen Veranschaulichung der beschriebenen Betrugsmaschen.

 

Diesen Beitrag teilen